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Von Prinzessinnen, Fröschen und dem Zauberwürfel

Gemeinde Wiedenest befasste sich mit dem „Zauber der Liebe“

Bergneustadt

Mit dem „Zauber der Liebe“ befasste sich die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wiedenest (Bergneustadt). Zu Gast waren Pastor Christian Rommert (Bochum), der als freikirchlicher Sprecher vom „Wort zum Sonntag“ vielen bekannt ist, und der Musiker Jan Primke (Dortmund). Er hat in den letzten Jahren für das musikalische Programm auf der Bundeskonferenz gesorgt. „Wir machen kein Kabarett, aber wenn Sie das Bedürfnis haben, dürfen Sie gerne lachen.“ So eröffnete Rommert den Abend, an dem sich humorvolle und tiefgründige Texte mit passenden Liedern abwechselten. Da ging um die Frage, wie die Liebe zwischen Mann und Frau auch viele Jahre nach dem Jawort lebendig bleiben kann –wenn Frosch und Prinzessin sich als ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen entpuppen. Auch heiße Eisen wurden nicht ausgespart wie Herausforderungen in der Lebensmitte, Versuchung zum Seitensprung oder Liebe im Alter. Es ging um die irritierenden Produktnamen eines schwedischen Möbelhauses, um die biblische Erzählung von David und Batseba bis hin zum Zauberwürfel. Während Rommert die sechs Seiten des Zauberwürfels löste, gab er sechs lebensnahe Tipps zum Auffrischen des „Zaubers der Liebe“.

Primke lud zum Mitsingen ein – etwa bei „Männer“ von Herbert Grönemeyer oder „Halleluja“ von Leonhard Cohen. Pastoralreferent Manuel Lüling zog gegenüber der GEMEINDE ein positives Fazit: „Ein gelungener Abend, bei dem sich auch Freunde wohlfühlten, die sonst noch nicht zur Gemeinde kommen.“ Man habe die Chance genutzt, sie zum Ehekurs der Gemeinde einzuladen.

Klaus Rösler
(24.03.2017)