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Royal Rangers: 2.350 Euro aus Lottomitteln für eine Jurte

Das Land Thüringen unterstützt die christliche Pfadfinderarbeit

Eisenach

– 2.350 Euro aus Lottomitteln hat die freikirchliche Pfadfindergruppe der „Royal Rangers“ in Thüringen zur Anschaffung eines Großzeltes erhalten. Das bestätigte der Thüringer Regionalwart Friedemann Müller (Eisenach) der GEMEINDE. In Thüringen gibt es elf Royal-Rangers-Ortsgruppen mit zusammen 230 Mitgliedern, von denen vier Gruppen (Tanna, Ilmeau, Gotha und Eisenach) innerhalb der Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden tätig sind. Die Thüringer Royal Rangers hatten zuvor einen entsprechenden Antrag an die thüringische Finanzministerin Heike Taubert (SPD) eingereicht, der von dem SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Hey (Gotha) unterstützt worden war. Die frommen Pfadfinder wollen sich langfristig für ihre Sommercamps eine Jurtenburg zulegen, die aus fünf Jurten (Zelten) besteht. Als Veranstaltungszelt steht bisher nur eine Großjurte zur Verfügung, die maximal 100 Personen fasst. Wegen der großen Nachfrage nach den Camps sei sie aber längst zu klein geworden, so Müller. Aus Privatspenden sei man in der Lage, eine weitere Großjurte zu finanzieren, die über 4.000 Euro kostet. Mit dem Geld aus den Lottomitteln werde man zusätzlich eine kleinere Jurte kaufen, die beide Großjurten verbinden soll. Die „Royal Rangers“ wurden 1962 in Springfield (US-Bundesstaat Missouri) gegründet. Inzwischen sind sie in über 70 Ländern aktiv. 1981 etablierten sie sich in Deutschland. Hier haben sie rund 20.000 Mitglieder. Insgesamt gibt es mehr als 260.000 Pfadfinder in über 140 Verbänden, darunter auch die Baptistische Pfadfinderschaft mit 1.300 Mitgliedern.

 

Klaus Rösler
(21.07.2017)