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Meppen: Die geistliche Einheit spürbar erlebt

Reformationstag: Fast doppelt so viele Besucher wie sonst in Meppen

Meppen

Der Gottesdienst zum Reformationstag in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Meppen war so gut besucht, dass sogar zusätzliche Stühle reingetragen werden mussten. Das berichtet Gemeindepastor Hajo Rebers. Während sonst um die 70 Besucher an den normalen Sonntagsgottesdiensten gezählt werden, waren es jetzt 130. Der Grund dafür sei die funktionierende Ökumene. Neben den Baptisten engagierten sich auch zwei römisch-katholische Gemeinden und eine evangelisch-lutherische Kirche dafür.

Nach Rebers’ Worten hatten sich die baptistischen Gastgeber bewusst dafür entschieden, dem Gottesdienst ihr freikirchliches Gepräge zu geben. So wurden die Liedertexte per Beamer angestrahlt, das Musikteam sang, und auch der Lobpreis mit vier Liedern in Folge fehlte nicht. Rebers spielte wie sonst auch im Musikteam Gitarre. Auf eine freie Gebetsgemeinschaft wurde aber verzichtet.

Wie der Pastor sagte, haben sich sowohl Gemeindeglieder als auch die Pastoren der eingeladenen Kirchen darauf fröhlich eingelassen. Obwohl ihnen die Lieder überwiegend nicht bekannt waren, sangen sie kräftig mit. Der katholische Propst Günter Bültel predigte erstmals in einer Freikirche. Anschließend zeigten sich die Baptisten auch beim Kaffeetrinken mit einem reichhaltigen Fingerfood-Buffet als gute Gastgeber. Rebers: „Alle Beteiligten sprachen hinterher dankbar von einer spürbaren geistlichen Einheit, die sie als großes Geschenk Gottes erlebten.“ Die Gemeinde Meppen hat 90 Mitglieder.

Klaus Rösler
(18.11.2019)